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Behandlungsablauf refraktiver Linsentausch

Der Linsenaustausch funktioniert im Prinzip wie eine Katarakt-Operation zur Behandlung des Grauen Stars: Die augeneigene Linse wird aus dem Kapselsack entfernt und an ihrer Stelle eine Kunstlinse eingesetzt. In Deutschland werden jährlich über 600.000 Katarakt-Operationen durchgeführt. Für unser Operationsteam im Laserzentrum Allgäu zählt dieser Eingriff zu den am häufigsten durchgeführten Verfahren, mit dem jedes Jahr mehr als 2000 Augen behandelt werden.

Durch den refraktiven Linsenaustausch lassen sich Sehfehler in zwei einfachen Schritten beheben: Zunächst wird die augeneigene Linse entfernt. Anschließend setzen wir die künstliche Linse in das Auge ein.

Phase I
Mittels Phakoemulsifikation wird die körpereigene Augenlinse zerkleinert:
Durch einen winzigen, nur wenige Millimeter langen Schnitt wird die Linsenkapsel geöffnet. Dann wird der Linsenkern mit Ultraschall zerkleinert, damit er aus dem Auge entfernt werden kann.

Phase II
Einsetzen der Kunstlinse:
Im nächsten Schritt setzen wir durch die kleine Öffnung in der Hornhaut die zusammengefaltete Kunstlinse ein. Die Linse ist aus einem weichen Material, sodass sie sich im Inneren des Auges schonend entfaltet. Sie verfügt über elastische Bügelchen, mit deren Hilfe sie an der vorgesehenen Position fixiert werden kann.
Da der Schnitt nur 2,4 Millimeter lang ist, verschließt er sich nach der Operation von selbst und muss im Normalfall nicht genäht werden.