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Phake intraokulare Linse (PIOL)

Wenn Sie jünger als 45 Jahre sind, aber unter einer hohen Fehlsichtigkeit leiden und Ihren Alltag gerne ohne Brille meistern möchten, ist die phake zusätzliche intraokulare Linse eine vielversprechende Option.

Diese Linse wird als Ergänzung zur augeneigenen Linse eingesetzt. Der Eingriff ist reversibel, und kann bei Bedarf rückgängig gemacht werden. Sollte sich nach Jahren eine starke Änderung der Brechkraft ergeben, wäre ein Tausch der PIOL ebenfalls möglich.

Je nach Modell werden die Linsen vor (Vorderkammerlinsen Bspw. Artisan®, Artiflex®, Cachet ™) oder hinter der Iris eingesetzt (Hinterkammerlinsen Bspw. Visan ICL®). Die verschiedenen Linsentypen unterscheiden sich auch hinsichtlich des verwendeten Materials und der Art und Weise, wie sie im Auge fixiert werden.

Voraussetzungen für eine phake intraokulare Linse

Phake Intraokulare Linsen ermöglichen Menschen mit hoher Kurzsichtigkeit und/oder einer Hornhautverkrümmung – sowie in bestimmten Fällen auch bei Weitsichtigkeit – ein Sehen ohne Brille oder Kontaktlinsen. Alterssichtigkeit kann dieser Linsentyp dagegen nicht korrigieren.

Wie eine Augenlaser-Behandlung kann auch eine Linsenimplantation nicht ohne eine eingehende Voruntersuchung erfolgen.

Wann ist diese Linse zu empfehlen?

  • wenn sich Ihre Dioptrienwerte mindestens ein Jahr lang nicht verändert haben
  • wenn Sie mindestens 21 Jahre alt sind und keine Augenkrankheiten bei Ihnen diagnostiziert wurden
  • wenn Ihr Auge alle anatomischen Bedingungen erfüllt

Wann sollte die Linse nicht implantiert werden?

  • wenn Sie an chronischen Augenentzündungen oder Augenerkrankungen leiden
  • bei Schwangerschaft oder während der Stillzeit
  • wenn das Auge bestimmte anatomische Voraussetzungen nicht erfüllt
  • bei Patienten unter 21 Jahren